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Jour de la Semaine en Allemand – Vollständige Liste der Wochentage

Harry Henry Thompson Carter • 2026-04-11 • Gepruft von Daniel Becker

Die Woche gliedert sich in sieben Tage, deren Namen im Deutschen eine lange Kulturgeschichte widerspiegeln. Von Montag bis Sonntag trägt jeder Tag eine eigenständige Bezeichnung, die sich aus germanischen und lateinischen Traditionen ableitet. Wer die Wochentage auf Deutsch lernt, erwirbt nicht nur Vokabeln, sondern auch Einblicke in eine über Jahrtausende gewachsene Naming-Struktur.

Für Französischsprachige ergibt sich beim Deutschlernen eine interessante Parallelität: Viele romanische und germanische Sprachen teilen gemeinsame Wurzeln in der antiken Planeten- und Götterwelt. Diese Verbindung macht das Erlernen der deutschen Wochentage zugänglicher, als es auf den ersten Blick scheint.

Der folgende Leitfaden bietet eine vollständige Übersicht aller sieben Tage, deren Abkürzungen, Aussprache und kulturellen Hintergrund – strukturiert für effektives Lernen und schnelles Nachschlagen.

Die Tage der Woche auf Deutsch – vollständige Liste

Sieben Tage bilden die Woche im deutschsprachigen Raum. Die folgende Übersicht zeigt die etablierte Reihenfolge vom Wochenbeginn bis zum Wochenende.

Anzahl Tage
7
Erster Tag (DE)
Montag
Wochenende
Sa./So.
Regionale Varianten
Samstag/Sonnabend

Wichtige Erkenntnisse zu den Wochentagen

  • Die Woche beginnt montags in Deutschland – entsprechend dem internationalen ISO-Standard 8601.
  • Alle Wochentage sind maskulin und werden großgeschrieben: der Montag, der Dienstag, der Mittwoch.
  • Sechs von sieben Tagen enden auf die Endung „-tag”; lediglich der Mittwoch bildet eine Ausnahme.
  • Samstag und Sonnabend bezeichnen denselben Wochentag, wobei „Sonnabend” vorwiegend im Norden Deutschlands gebräuchlich ist.
  • Die Abkürzungen bestehen aus den ersten beiden Buchstaben: Mo., Di., Mi., Do., Fr., Sa., So.
  • Samstag und Sonntag bilden das Wochenende, während Montag bis Freitag die рабочая Woche darstellen.
  • Die Etymologie der Namen verweist auf germanische Götter und Himmelskörper.

Vollständige Tabelle: Deutsch, Abkürzung und Aussprache

Wochentag Abkürzung Aussprache (IPA)
Montag Mo. [ˈmɔntaːk]
Dienstag Di. [ˈdiːnstak]
Mittwoch Mi. [ˈmɪtvoːx]
Donnerstag Do. [ˈdɔnɐʃtaːk]
Freitag Fr. [ˈfʀaɪtaːk]
Samstag Sa. [ˈzamnstaːk]
Sonntag So. [ˈzɔntaːk]

Übersetzung der französischen Jours de la Semaine ins Deutsche

Zwischen dem Französischen und dem Deutschen bestehen trotz unterschiedlicher Sprachfamilien überraschende Verbindungen bei der Benennung der Wochentage. Die folgende Übersicht erleichtert die Zuordnung für Französischlernende.

Direkte Übersetzungstabelle

Französisch Deutsch
lundi Montag
mardi Dienstag
mercredi Mittwoch
jeudi Donnerstag
vendredi Freitag
samedi Samstag
dimanche Sonntag
Merkhilfe für Französischlernende

Die Endsilben erleichtern die Zuordnung: Französisch „-di” entspricht oft deutschem „-tag” (lundi–Montag, mardi–Dienstag). Lediglich „dimanche” und „samedi” weichen aufgrund unterschiedlicher religiöser Traditionen stärker ab.

Wochenende und Werktage im Vergleich

Sowohl im Französischen als auch im Deutschen bezeichnet das Wochenende den Zeitraum von Samstag bis Sonntag. Die Begriffe „Werktage” (Montag bis Freitag) und „Wochenende” funktionieren in beiden Sprachen analog. Weitere interessante Feiertagsregelungen zeigen sich im französischen Feiertagskalender 2025, der ähnliche Strukturen aufweist.

Abkürzungen und Aussprache der Wochentage

Im schriftlichen Gebrauch werden die Wochentage häufig abgekürzt. Diese Abkürzungen folgen einem einheitlichen System und werden ausschließlich in der geschriebenen Sprache verwendet.

Schreibweise der Abkürzungen

Die Abkürzungen bestehen aus den ersten beiden Buchstaben des jeweiligen Wochentags. Nach Duden ist die Schreibweise wahlweise mit oder ohne Punkt korrekt: Mo. oder Mo, Di. oder Di, Mi. oder Mi. Entscheidend ist die Einheitlichkeit innerhalb eines Dokuments. In Kalendern und Terminplanern haben sich die Versionen mit Punkt etabliert.

Aussprache-Tipp

Die Betonung liegt bei allen Wochentagen auf der ersten Silbe: MOntag, DIEnstag, MIttwoch, DONnersTAG, FReitag, SAMStag, SONntag. Audio-Beispiele mit standarddeutscher Aussprache finden sich auf spezialisierten Sprachportalen wie german-sounds.com.

Besonderheiten bei der Aussprache

Einige Wochentage enthalten Laute, die für Nicht-Muttersprachler herausfordernd sein können. Der „ch”-Laut im Mittwoch wird im Deutschen als stimmloser velarer Frikativ ausgesprochen [x]. Beim Donnerstag folgt auf das „n” ein sogenannter Schwa-Laut, bevor die Endsilbe „-tag” erklingt. Regelmäßiges Anhören von Muttersprachlern festigt die korrekte Aussprache nachhaltig.

Wochenstruktur in Deutschland: Anfang, Ende und Besonderheiten

Die deutsche Wochenstruktur folgt internationalen Standards, weist jedoch historisch gewachsene Besonderheiten auf, die das Verständnis erleichtern.

Der erste Tag der Woche: Montag als Standard

Seit der Kalenderreform orientiert sich Deutschland am internationalen ISO-Standard 8601, der den Montag als ersten Tag der Woche festlegt. Historisch variierte diese Zählung: In einigen Kulturen galt der Sonntag als Wochenbeginn, wie dies im angelsächsischen Raum teilweise bis heute üblich ist. Wikipedia zum Thema Wochentage dokumentiert diese historischen Unterschiede ausführlich.

Samstag oder Sonnabend? Regionale Unterschiede

Der sechste Tag der Woche trägt zwei Bezeichnungen: Samstag und Sonnabend. „Sonnabend” ist vorwiegend in Norddeutschland verbreitet und leitet sich von „Sonne + Abend” ab – der Abend vor dem Sonntag. Im Süden und Westen Deutschlands dominiert „Samstag”, das über das Griechische und Lateinische vom hebräischen Sabbat stammt.

Regionale Verteilung

„Sonnabend” wird besonders in Hamburg, Bremen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern verwendet. In Berlin und den neuen Bundesländern existieren beide Formen nebeneinander. Die Form „Samstag” setzt sich zunehmend auch im Norden durch.

Das Wochenende in der deutschen Arbeitswelt

Samstag und Sonntag bilden das Wochenende, das arbeitsrechtlich als Erholungszeit geschützt ist. Gesetzliche Feiertage fallen je nach Bundesland unterschiedlich aus, wie der französische Muttertag 2025 als Vergleichsbeispiel zeigt. In Deutschland variiert die Anzahl der gesetzlichen Feiertage zwischen 9 und 13 je nach Bundesland.

Ursprung und Bedeutung der Namen der Wochentage

Die deutschen Wochentagsnamen sind keine zufälligen Erfindungen, sondern verweisen auf eine über 2000 Jahre alte Tradition, die auf babylonische Himmelsbeobachtungen zurückgeht. Römische Gelehrte übertrugen die Planetennamen auf die Tage, germanische Stämme ersetzten später die olympischen Götter durch eigene Gottheiten.

Montag: Tag des Mondes

Der Montag leitet sich vom altdeutschen „Mānadag” ab, was „Tag des Mondes” bedeutet. Diese Bezeichnung übersetzt das lateinische „Dies Lunae” in die germanische Sprache. Der Mond war in vielen Kulturen ein Symbol für Weiblichkeit und nächtliche Erhellung. Französisch „lundi” und italienisch „lunedì” bewahren die lateinische Grundform.

Dienstag: Tag des Tyr

Der Dienstag ist nach dem germanischen Gott Tyr benannt, der dem Kriegsgott Mars der Römer entspricht. Ursprünglich „Ziugetac” genannt, wandelte sich die Bezeichnung über mittelhochdeutsch „Dinstac” zum heutigen Dienstag. In Dialekten existiert noch die Variante „Arestag”, die auf den griechischen Kriegsgott Ares verweist.

Mittwoch: Vom Odinstag zur Wochenmitte

Historisch hieß der Mittwoch „Wodansdag” oder „Odinstag”, benannt nach dem obersten germanischen Gott Odin. Mit der Christianisierung setzte sich der neutralere Begriff „Mittwoch” durch, der die Lage in der Wochenmitte beschreibt. Englisch „Wednesday” und französisch „mercredi” erinnern noch an die ursprüngliche heidnische Benennung.

Donnerstag: Tag des Donar

Der Donnerstag ehrt den Donnergott Donar, den germanischen Widerpart des nordischen Thor. Das lateinische Vorbild war „Dies Iovis”, der Tag des Jupiters. In bayrischen Dialekten hat sich die griechische Zählweise erhalten: „Pfinztag” bedeutet „fünfter Tag” und zählt ab dem Sonntag.

Freitag: Tag der Frija

Freitag ist der Tag der germanischen Liebesgöttin Frija, die mit der nordischen Frigg und der lateinischen Venus verwandt ist. Das lateinische „Dies Veneris” fand in romanischen Sprachen seine Fortsetzung: Französisch „vendredi”, spanisch „viernes”. Der Freitag galt traditionell als günstiger Tag für Hochzeiten.

Samstag: Vom Sabbat zum Ruhetag

Der Samstag führt seine Wurzeln auf das hebräische „Schabbat” zurück, das über das Griechische „sámbaton” und das Lateinische ins Deutsche gelangte. Die christliche Tradition entkoppelte den Samstag vom jüdischen Ruhetag, machte jedoch den Sonntag zum christlichen Feiertag. Diese Trennung prägt bis heute die westliche Arbeitswochenstruktur.

Sonntag: Tag der Sonne

Der Sonntag als „Tag der Sonne” leitet sich vom lateinischen „Dies Solis” ab. In vorchristlicher Zeit war die Sonne ein zentrales Symbol, das mit Fruchtbarkeit und Licht assoziiert wurde. Die christliche Überlagerung machte den Sonntag zum „Herrentag” (dies Domini), doch die ursprüngliche Benennung blieb erhalten.

Merksystem für Sprachlernende

Die Verbindung von Planeten und Göttern bietet ein einfaches Merksystem: Sonne = Sonntag, Mond = Montag, Mars = Dienstag (Tyr), Merkur = Mittwoch (Odin), Jupiter = Donnerstag (Donar), Venus = Freitag (Frija), Saturn = Samstag (Sabbat).

Die sieben Tage im Überblick

  1. Montag – Tag des Mondes (lat. Luna)
  2. Dienstag – Tag des Tyr (lat. Mars)
  3. Mittwoch – Ursprünglich Odins Tag (lat. Merkur)
  4. Donnerstag – Tag des Donar (lat. Jupiter)
  5. Freitag – Tag der Frija (lat. Venus)
  6. Samstag – Vom Sabbat abgeleitet
  7. Sonntag – Tag der Sonne (lat. Sol)

Gesichertes Wissen und verbleibende Fragen

Gesicherte Informationen

Die sieben Wochentage folgen dem ISO-Standard 8601 mit Montag als erstem Tag. Alle Namen sind im Duden standardisiert. Die Etymologie über germanische Lehnübersetzungen lateinischer Götternamen ist historisch belegt. Samstag und Sonnabend sind regionale Synonyme für denselben Tag.

Weniger dokumentierte Aspekte

Die exakte Verbreitung von „Sonnabend” in Dialektgebieten ist regional unterschiedlich dokumentiert. Die christliche Unterdrückung heidnischer Namen verlief nicht in allen Regionen gleichmäßig. Minimalvariationen in der Aussprache zwischen Nord- und Süddeutschland sind dokumentiert, aber nicht vollständig standardisiert.

Kultureller Hintergrund und praktische Bedeutung

Die Kenntnis der deutschen Wochentage erschließt nicht nur den sprachlichen Alltag, sondern auch kulturelle Traditionen. In Deutschland gilt die Fünf-Tage-Arbeitswoche seit dem 20. Jahrhundert als Standard, wobei Montag bis Freitag die regulären Arbeitstage darstellen. Diese Struktur prägt Terminkalender, Schulferien und die Organisation des öffentlichen Lebens.

Der Vergleich mit dem Französischen zeigt, wie unterschiedliche Sprachen trotz gemeinsamer antiker Wurzeln verschiedene Wege einschlugen. Das Französische behielt romanische Formen bei, während das Deutsche germanische Götternamen tradierte – beide Systeme sind jedoch über die lateinisch-griechische Brücke miteinander verbunden.

Für Deutschlernende bietet die Etymologie der Wochentage einen einprägsamen Zugang: Wer die Planetengötter assoziiert, kann sich die Namen leichter merken. Die einheitliche Endung „-tag” bei sechs von sieben Tagen vereinfacht das Erkennen und Schreiben zusätzlich.

„Montag, der erste Wochentag” – so definiert der Duden den Wochenbeginn im deutschsprachigen Raum.

Zusammenfassung

Die deutschen Wochentage von Montag bis Sonntag bilden ein kohärentes System mit klarer Struktur: Montag beginnt die Woche, Freitag markiert deren Ende, und das Wochenende umfasst Samstag und Sonntag. Die Abkürzungen folgen dem einheitlichen Muster Mo., Di., Mi., Do., Fr., Sa., So. Die Aussprache orientiert sich an der IPA-Notation, wobei die Betonung stets auf der ersten Silbe liegt.

Die Etymologie verweist auf eine faszinierende Verbindung aus babylonischer Astronomie, lateinischer Mythologie und germanischer Götterwelt. Diese historischen Wurzeln machen das Erlernen der Wochentage zu mehr als nur Vokabeltraining – es ist ein Eintauchen in eine jahrtausendealte Kulturgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Wie lautet „lundi” auf Deutsch?

„Lundi” heißt auf Deutsch „Montag”.

Wie werden die Wochentage im Deutschen abgekürzt?

Die Abkürzungen lauten: Mo., Di., Mi., Do., Fr., Sa., So.

Ist der Samstag oder der Sonntag der erste Tag der Woche in Deutschland?

In Deutschland gilt der Montag als erster Tag der Woche gemäß ISO-Standard 8601.

Was ist der Unterschied zwischen Samstag und Sonnabend?

Beide Begriffe bezeichnen denselben Wochentag. „Sonnabend” ist vorwiegend in Norddeutschland gebräuchlich und leitet sich von „Sonne + Abend” ab.

Warum enden die meisten Wochentage auf „-tag”?

Die Endung „-tag” stammt vom althochdeutschen „tag” und bedeutet „Tag”. Nur der Mittwoch bildet eine Ausnahme und leitet sich von der „Mitte der Woche” ab.

Wie spricht man „Donnerstag” korrekt aus?

Die Aussprache folgt der IPA-Notation [ˈdɔnɐʃtaːk] mit Betonung auf der ersten Silbe.

Sind alle Wochentage im Deutschen maskulin?

Ja, alle sieben Wochentage sind maskulin: der Montag, der Dienstag, der Mittwoch, der Donnerstag, der Freitag, der Samstag, der Sonntag.

Welche Sprachen teilen die gleiche Struktur der Wochentage?

Germanische Sprachen wie Englisch, Niederländisch und Schwedisch zeigen ähnliche Strukturen. Romanische Sprachen wie Französisch und Italienisch bewahren eher die lateinischen Formen.

Harry Henry Thompson Carter

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