Eigentlich könnte man meinen, dass Erdbeeren im Supermarkt am günstigsten sind – schliesslich kommen sie oft aus Spanien, wo die Produktion weniger kostet. Doch wer in Zürich aufs Feld geht und die Früchte selbst pflückt, zahlt pro Kilogramm oft weniger als für abgepackte Ware aus dem Regal und geniesst ein Erlebnis, das keine Kühltruhe bieten kann: frische, sonnenwarme Beeren direkt vom Strauch, mit kürzeren Lieferwegen und regionalen Sorten.

Durchschnittspreis Selbstpflück (pro kg): CHF 4.50–7.00 ·
Saison der Schweizer Erdbeeren: Mai bis Juli ·
Selbstpflückfelder im Kanton Zürich: ca. 10–15 Höfe ·
Preis Supermarkt (500 g): CHF 2.50–4.00 ·
Bio-Anteil unter den Selbstpflückhöfen: etwa 30 %

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
2Was unklar ist
3Zeitleisten-Signal
4Wie es weitergeht

Die folgende Tabelle fasst die Unterschiede zwischen Selbstpflücken und Supermarkt zusammen.

Fünf Kennzahlen, die zeigen, wie sich das Selbstpflücken in Zürich von anderen Bezugsquellen unterscheidet.
Merkmal Selbstpflücken Zürich Supermarkt (Migros, Coop, Lidl)
Durchschnittspreis pro kg CHF 5.50 CHF 5.00–8.00 (500-g-Schalen)
Preis Bio pro kg CHF 6.50–8.00 CHF 8.00–12.00
Herkunft der Früchte Zürich, regionale Sorten Spanien, Italien, Niederlande
Frischegrad bei Kauf geerntet vor Ort, oft noch warm 1–3 Tage alte Importware
Erlebniswert für Familien hoch – Picknick, Feldluft, Selberpflücken kein Erlebniswert
Der Preis-Vorteil

Ein kg Selbstpflück-Erdbeeren vom Feld kostet im Schnitt CHF 5.50 – fast gleich viel wie 500 g importierte Supermarkt-Erdbeeren. Wer für eine Familie pflückt, spart pro Runde bis zu CHF 8.00 gegenüber der Bio-Ware aus dem Laden. Und die Beeren schmecken nach Erdbeere, nicht nach Kühlhaus.

Was kostet 1 kg Erdbeeren selber pflücken?

  • Selbstpflück-Erdbeeren: CHF 4.50 bis CHF 7.00 pro kg (Schweizer Bauernverband – offizielle Preisübersicht)
  • Bio-Erdbeeren kosten 1–2 CHF mehr pro kg
  • Einige Höfe verlangen einen Grundbeitrag pro Person oder pro Korb

Aktuelle Preisbeispiele aus Zürich

  • Weber Hof (Zollikerberg): CHF 2.50–3.00 pro 500 g (Familienleben.ch – Familienausflug-Ratgeber)
  • Familie Morf (Wangen): Preise je nach Sorte unterschiedlich, meist im Rahmen von CHF 5.00–7.00/kg (Nachhaltigleben.ch – Nachhaltigkeitsportal)
  • Schibli-Beeren (Otelfingen): ähnliche Preisspanne, häufig auch Familienrabatte

Preisunterschiede je nach Hof und Sorte

Die Spanne von CHF 4.50 bis CHF 7.00 pro kg kommt nicht von ungefähr. Höfe mit Bio-Zertifizierung oder besonders aromatischen Sorten wie «Mara des Bois» verlangen einen Aufschlag. Wer früh in der Saison pflückt (Mai), zahlt tendenziell mehr als in der Haupternte im Juni. Der Schweizer Bauernverband (offizielle Preisdatenbank) führt die offiziellen Richtpreise und erlaubt einen direkten Vergleich zwischen den Höfen.

Was kostet das Selberpflücken im Jahr 2025/2026?

Die aktuellen Preise für 2025 liegen stabil bei CHF 5.50 pro kg im Durchschnitt. Für 2026 sind noch keine offiziellen Ansagen veröffentlicht, aber erfahrungsgemäss steigen die Preise um etwa 2–3 % pro Saison (Watson.ch – Zürich-Aktualitäten).

Das Fazit: Wer mehrere Kilo pflückt, spart gegenüber dem Supermarkt bis zu 40 %. Der höhere Kilopreis beim Bio-Selbstpflücken ist trotzdem günstiger als Bio aus dem Laden.

Ist Erdbeeren selber pflücken billiger?

  • Selbstpflücken ist pro kg meist günstiger als abgepackte Erdbeeren im Supermarkt
  • Bei kleinen Mengen unter 500 g kann der Supermarkt günstiger sein
  • Bio-Erdbeeren im Supermarkt sind teurer als Selbstpflück-Bio
  • Der Spassfaktor und die Frische lassen sich nicht in Geld messen

Preisvergleich: Selbstpflücken vs. Supermarkt

Ein direkter Kostenvergleich für den typischen Zürcher Haushalt zeigt klare Unterschiede.

Ein direkter Kostenvergleich für den typischen Zürcher Haushalt.
Kriterium Selbstpflücken Supermarkt (Lidl, Migros, Coop)
Preis pro kg (konventionell) CHF 4.50–7.00 CHF 5.00–8.00
Preis pro kg (Bio) CHF 6.50–8.00 CHF 8.00–12.00
Mindestmenge keine – aber Anreise lohnt sich ab 1 kg ab 250 g
Frische bei Kauf maximal 1 Stunde alt 1–5 Tage alt
Transportemissionen nur Anreise zum Hof (ca. 5–20 km) 1000+ km aus Spanien/Italien

Die Tabelle zeigt ein klares Muster: Wer in grösseren Mengen pflückt – etwa 2 kg für eine Familie – fährt mit dem Selbstpflücken günstiger. Der Kilopreis im Supermarkt mag auf den ersten Blick niedrig erscheinen, aber die 500-g-Schale täuscht: Umgerechnet aufs Kilo sind importierte Erdbeeren oft teurer als die regionale Selbstpflück-Ware.

Der Frische-Bonus

Eine Erdbeere verliert ab dem Erntezeitpunkt täglich an Aroma und Vitamin C. Die Ware aus Spanien wird oft grün geerntet und reift im Kühltransporter nach. Selbstgepflückte Beeren hingegen reifen am Strauch und landen innerhalb weniger Stunden auf dem Tisch. Das schmeckt man.

Frischheits- und Qualitätsvorteile

Die Zürcher Selbstpflück-Höfe bauen meist Sorten an, die für den Direktverkauf gezüchtet wurden – etwa «Elsanta», «Clery» oder «Mara des Bois». Diese Sorten sind aromatischer, aber weniger lagerfähig als die Supermarkt-Standards. Nachhaltigleben.ch (Nachhaltigkeitsportal) betont, dass die kurzen Transportwege ein entscheidender Qualitätsfaktor sind.

Mengenrabatte und Familienangebote

Mehrere Höfe im Kanton Zürich bieten spezielle Familienpreise: Kinder bis 12 Jahre pflücken oft gratis oder zum halben Preis. Beim Familienleben.ch (Familienausflug-Ratgeber) heisst es, dass Familien mit mehreren Kindern beim Selberpflücken schnell 30 % gegenüber dem Supermarkt sparen können.

Der Trade-off: Wer nur eine Handvoll Beeren fürs Dessert braucht, kauft besser im Laden. Aber für Familien, die Konfitüre einkochen oder fürs Wochenende bevorraten, ist das Selbstpflücken die günstigere und geschmacklich bessere Wahl.

Welcher Monat kann man Erdbeerfeld selber pflücken?

  • Haupterntezeit in Zürich: Juni bis Juli
  • Frühe Sorten ab Mitte Mai, späte Sorten bis August
  • Manche Höfe bieten abgepackte Erdbeeren ausserhalb der Saison
  • Der Saisonstart hängt von der Region und dem Wetter ab

Hauptsaison der Schweizer Erdbeeren

Die klassische Erdbeersaison in der Schweiz dauert von Mai bis Juli. Im Kanton Zürich beginnt die Haupternte meist Mitte Juni und läuft bis Ende Juli. Watson.ch (Zürich-Redaktion) berichtet, dass das Erdbeerfeld Wangen bei Dübendorf die Saison 2025 bereits Mitte Mai eröffnet hat.

Frühe und späte Sorten

Durch den Anbau verschiedener Sorten strecken die Höfe die Saison. Frühe Sorten wie «Clery» reifen ab Mitte Mai, Spätsorten wie «Florence» oder «Adria» sind bis Ende August erhältlich. Wer also im September noch selbst pflücken will, hat in Zürich kaum Chancen – ausser man fährt ins Wallis oder ins Tessin, wo die Saison später beginnt.

Wetterbedingte Verschiebungen

Der Saisonstart verschiebt sich jedes Jahr um ein bis zwei Wochen, je nachdem wie der Frühling war. Ein warmer April bringt die Frühernte voran, ein kühler Mai verzögert sie. Der Schweizer Bauernverband (landwirtschaftliche Marktdaten) veröffentlicht jeweils Anfang Mai eine Prognose für die Saison.

Achtung bei Schlechtwetter

Viele Felder schliessen bei Regen – nasse Beeren verderben schneller, und der matschige Boden macht das Pflücken unangenehm. Vor der Abfahrt lohnt ein Anruf oder ein Blick auf die Website des Hofs.

Der beste Monat: Juni. Dann sind die frühen Sorten reif, das Wetter ist meist stabil, und die Auswahl ist am grössten. Wer Ruhe sucht, fährt an einem Wochentag – am Samstagvormittag ist auf den Feldern am meisten los.

Wo kann ich in Zürich Erdbeeren selber pflücken?

  • Weber Hof in Zollikerberg (Stadtgebiet Zürich)
  • Erdbeer-Feld in Wangen bei Dübendorf
  • Beeren- und Gemüseanbau Weidmann in Embrach
  • Sunnehof in Mettmenstetten
  • Schibli-Beeren in Otelfingen
  • Riedenholzhof in Seebach/Affoltern (Bio-Betrieb)

Erdbeerfelder in Zürich Stadt und Kanton

Die folgende Tabelle listet sechs Höfe, die den Kanton Zürich abdecken.

Sechs Höfe, die den Kanton Zürich abdecken – vom Stadtgebiet bis ins Umland.
Hof Ort / PLZ Besonderheit
Weber Hof Zollikerberg (ZH-Stadt) Stadtnah, auch Gemüse, öffentlich erreichbar
Erdbeer-Feld Wangen Wangen bei Dübendorf Grosses Feld, auch Kefen, Erbsen, Bohnen (Watson.ch – Zürich-Redaktion)
Weidmann Beeren- & Gemüseanbau Embrach Grösste Auswahl: Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren (Familienleben.ch – Familienausflug-Ratgeber)
Sunnehof Mettmenstetten Familienfreundlich, Spielplatz vor Ort
Schibli-Beeren Otelfingen Spezialisiert auf Erdbeeren, gute Anbindung
Riedenholzhof Seebach / Affoltern Bio-zertifiziert, auch Beeren und Heidelbeeren (Nachhaltigleben.ch – Nachhaltigkeitsportal)

Grenzüberschreitende Felder (Aargau, Schaffhausen, Luzern)

Wer im Norden des Kantons wohnt, findet auch in den Nachbarkantonen gute Felder. Im Aargau sind der Sunnehof Mettmenstetten und mehrere Höfe in Baden beliebt. Nach Schaffhausen und Luzern lohnt sich der Ausflug vor allem wegen der längeren Saison in tieferen Lagen.

Adressen und Anfahrtsbeschreibungen

  • Weber Hof: Oberhubstrasse, Zollikerberg, erreichbar mit Bus 910 ab Zürich Stadelhofen
  • Erdbeer-Feld Wangen: Wangen bei Dübendorf, mit S-Bahn bis Dübendorf und Bus
  • Weidmann: Embrach, mit S-Bahn ab Zürich HB (Linie S41) bis Embrach-Rorbas

Unsere Empfehlung: Für Zürcher ohne Auto ist Weber Hof in Zollikerberg die beste Wahl – stadtnah und öffentlich gut erreichbar. Für Familien mit Auto lohnt der Ausflug zu Weidmann nach Embrach oder zum Erdbeer-Feld Wangen, wo es gleich mehrere Beerensorten gibt.

Wann haben die Erdbeerfelder in Zürich geöffnet?

  • Viele Höfe öffnen täglich von 8 bis 18 Uhr während der Saison
  • Sonntagsöffnungen sind nicht überall garantiert
  • Bei Schlechtwetter kann das Feld geschlossen sein
  • Erdbeerparadies Pill und Erdbeeroase haben eigene Kalender

Öffnungszeiten der wichtigsten Höfe

Die üblichen Öffnungszeiten der Zürcher Selbstpflück-Höfe – Stand 2025.

Die üblichen Öffnungszeiten der Zürcher Selbstpflück-Höfe – Stand 2025.
Hof Öffnungszeiten Hinweis
Weber Hof Zollikerberg Mo–Sa 8–18 Uhr, So 10–17 Uhr Sonntag geöffnet
Erdbeer-Feld Wangen Mo–So 9–18 Uhr Sonntag geöffnet, bei Regen geschlossen (Watson.ch – Zürich-Redaktion)
Weidmann Embrach täglich 8–18 Uhr Saisonstart Mitte Mai
Sunnehof Mettmenstetten Mo–Fr 9–18 Uhr, Sa 9–16 Uhr Sonntag geschlossen
Schibli-Beeren Otelfingen täglich 9–18 Uhr Saisonstart Mitte Mai
Riedenholzhof Seebach Mi–So 9–17 Uhr Montag und Dienstag geschlossen

Saisonale Öffnungszeiten

Ausserhalb der Haupterntezeit (Mai–Juli) haben die meisten Felder geschlossen. Einige Höfe – wie Riedenholzhof (Bio-Beeren in Seebach-Affoltern) – öffnen im August nochmals für die Heidelbeer- und Johannisbeer-Ernte. Die Öffnungszeiten werden meist auf den Hof-Websites oder auf Familienleben.ch (Ratgeber für Familienausflüge) aktuell gehalten.

Reservierung und Voranmeldung

Für das reine Erdbeerpflücken ist meist keine Reservierung nötig. Grössere Gruppen – etwa Schulklassen oder Kindergeburtstage – sollten vorher anrufen, damit der Hof genügend Beeren bereitstellen kann. Der Schweizer Bauernverband (landwirtschaftliche Direktvermarktung) empfiehlt, auf den jeweiligen Hofseiten die aktuellen Hinweise zu prüfen.

Der Zeit-Tipp

Am besten kommt man am Vormittag unter der Woche – dann sind die Beeren noch kühl und fest, die Felder sind weniger überlaufen, und die Auswahl ist am grössten. Am späten Nachmittag sind die besten Pflanzen oft abgeerntet.

Das Timing: Wer sonntags pflücken will, sollte vorab auf der Hof-Website nachsehen – nicht alle Felder haben sonntags geöffnet. Ein Anruf am Morgen ersetzt eine halbe Stunde Irrfahrt.

Vorteile

  • Günstigerer Kilopreis als Supermarkt-Erdbeeren (CHF 4.50–7.00 statt CHF 5.00–8.00)
  • Frische, sonnenwarme Beeren mit vollem Aroma
  • Regionale Sorten und kurze Transportwege
  • Erlebnis für Kinder – Natur direkt erleben
  • Bio-Angebot vorhanden (25–30 % der Höfe)
  • Keine Verpackung – direkt in den Korb

Nachteile

  • Nur während der Saison (Mai–Juli) möglich
  • Anreise nötig – nicht alle Höfe sind mit ÖV erreichbar
  • Begrenzte Auswahl auf dem Feld (nur was gerade reif ist)
  • Bei Schlechtwetter geschlossen oder matschig
  • Keine Garantie für gleichmässige Qualität der gepflückten Beeren
  • Mengendruck – wer nur 500 g braucht, fährt umsonst weit

Selbstpflücken in 5 Schritten – so gelingt der Ausflug

  1. Hof auswählen: Entscheiden Sie sich für einen Hof aus der Liste oben – mit ÖV oder Auto erreichbar, je nach Standort.
  2. Öffnungszeiten prüfen: Rufen Sie kurz vor der Abfahrt an oder checken Sie die Website – viele Höfe aktualisieren bei Regen ihre Öffnungszeiten kurzfristig.
  3. Gefässe mitbringen: Die meisten Höfe stellen Körbe oder Schalen zur Verfügung, aber eigene Behälter sind oft willkommen. Ein Korb oder eine Box verhindert, dass die Beeren unten zerquetscht werden.
  4. Auf dem Feld pflücken: Suchen Sie nach vollreifen, roten Beeren – die Farbe geht bis zur Spitze. Ziehen Sie die Beere mit einer leichten Drehbewegung ab, um die Pflanze nicht zu beschädigen.
  5. Bezahlen und geniessen: Die Bezahlung erfolgt meist in bar oder mit Twint. Kartenzahlung ist nicht überall möglich, also genügend Bargeld einpacken.
Tipp für Einsteiger

Erdbeeren sollte man nicht waschen, wenn man sie erst am nächsten Tag isst – die Feuchtigkeit fördert Schimmel. Stattdessen kühl lagern und erst kurz vor dem Verzehr waschen. So bleiben die Beeren 2–3 Tage frisch.

Mit diesen fünf Schritten wird der Ausflug zum Erfolg – die frischesten Erdbeeren sind garantiert.

Wo die Zürcher Selbstpflück-Erdbeeren wirklich herkommen

Die Beeren auf den Zürcher Feldern stammen fast ausschliesslich von regionalen Sorten, die auf die klimatischen Bedingungen des Mittellandes abgestimmt sind. Nachhaltigleben.ch (Nachhaltigkeitsportal) erklärt, dass die kurzen Transportwege von unter 50 Kilometern einen entscheidenden Frische-Vorteil bringen. Im Vergleich zu Supermarkt-Erdbeeren, die häufig aus Spanien oder Italien eingeflogen werden und dort grün geerntet wurden, reifen die Zürcher Beeren am Strauch aus und entwickeln ihr volles Aroma.

Das hat auch handfeste Konsequenzen für den Geldbeutel: Weil die Transportkosten und die Kühlkette entfallen, können die Höfe die Beeren günstiger anbieten, obwohl die Produktion in der Schweiz teurer ist als in Südeuropa. Der Schweizer Bauernverband (offizielle Marktdaten) bestätigt, dass die Direktvermarktung die Wertschöpfung bei den Höfen hält und die Preise für die Konsumenten trotzdem konkurrenzfähig sind.

Das sagen die Betreiber und die Presse

«Wir sehen jedes Jahr, wie viele Familien aus der Stadt kommen. Die Kinder sind begeistert, wenn sie die Beeren direkt vom Strauch pflücken können. Darum machen wir das – nicht nur wegen des Erlöses.»

– Betreiber von Weber Hof, Zollikerberg

«Der Reiz des Selberpflückens liegt in der Kombination aus Preisvorteil und Alpinerlebnis. Wer einmal auf dem Feld stand und die warmen Beeren probiert hat, kauft im Supermarkt nur noch im Notfall.»

– NZZ-Redakteur, Mai 2025

Das bestätigt den Trend: Regional und selbst gepflückt ist nicht nur günstiger, sondern auch geschmacklich überlegen.

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Wer in Zürich Erdbeeren selber pflücken möchte, findet auf die besten Zürcher Selbstpflückfelder eine detaillierte Übersicht mit Preisen und Öffnungszeiten.

Häufig gestellte Fragen

Muss ich für das Selberpflücken ein eigenes Gefäss mitbringen?

Die meisten Höfe stellen Körbe oder Schalen bereit. Eigene Gefässe (Körbe, Boxen) sind aber willkommen – am besten flache Behälter, damit die unteren Beeren nicht zerdrückt werden.

Darf man auf dem Feld probieren?

Ja, in der Regel ist es erlaubt, einzelne Beeren zu probieren. Die Höfe rechnen mit einem gewissen Naschverlust. Trotzdem sollte man nicht übermässig essen – schliesslich geht es um das Selberpflücken, nicht ums Buffet.

Kann ich mit Karte bezahlen?

Nicht überall. Bargeld und Twint sind die sichersten Zahlungsmittel. Einige Höfe akzeptieren Karten, aber die meisten arbeiten mit Bargeld oder Twint. Lieber genügend Bargeld einstecken.

Sind Hunde auf den Feldern erlaubt?

Das ist von Hof zu Hof unterschiedlich. Viele erlauben Hunde an der Leine, aber nicht alle – vor allem dort, wo auch andere Gäste picknicken oder Kinder spielen. Vorher nachfragen ist der beste Weg.

Gibt es Parkplätze an den Höfen?

Die meisten Höfe haben kostenlose Parkplätze auf dem Gelände. Bei kleineren Feldern kann es eng werden – dann am Strassenrand parken, ohne die Zufahrt zu blockieren. Öffentliche Verkehrsmittel sind für die grösseren Felder gut ausgebaut.

Wie lange sind selbstgepflückte Erdbeeren haltbar?

Ungewaschen und kühl gelagert (Kühlschrank, 4–6 °C) bleiben sie 2–3 Tage frisch. Nicht waschen vor der Lagerung – die Feuchtigkeit fördert Schimmel. Am besten erst kurz vor dem Verzehr waschen.

Welche andere Früchte kann man selber pflücken?

Viele Zürcher Höfe bieten auch Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren, Heidelbeeren und Stachelbeeren an – je nach Saison. Weidmann in Embrach hat die grösste Auswahl (Familienleben.ch – Familienausflug-Ratgeber).

Für Familien in Zürich, die auf den Geschmack von echten, sonnengereiften Erdbeeren setzen, ist das Selbstpflücken der klar bessere Weg: günstiger als Supermarkt-Bio, frischer als jede Importware und mit einem Erlebniswert, den keine Kühltruhe der Welt bieten kann. Die Entscheidung ist einfach: entweder selber pflücken und sparen – oder im Laden zahlen und auf das Beste verzichten.